Seilzugangstechniker im Rotorblattservice: Steven & Ricardo

Kristin Schmidt

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Kristin Schmidt

Marketing / Ausbilderin

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Unterwegs mit Steven und Ricardo, die beiden sind ein kleines Stück RTS Geschichte!

Sie sind 37 Jahre alt und schon seit über 20 Jahren sehr gute Freunde. Steven ist ausgebildeter Metallbauer und Schweißer. Er ist über den Fassadenbau darauf gekommen, dass das Industrieklettern etwas für ihn sein könnte. Damit hat er auch Ricardo angesteckt, der als Erzieher gearbeitet hat. Zusammen sind beide in der Offshore Windenergie gestartet.

Das Besondere an dem eingespielten Team ist, dass sie seit 2014 die Entwicklung des Rotorblattbereichs bei RTS von Anfang an miterlebt haben: Marvin Benker, der im Oktober 2013 die Leitung der neuen Projektabteilung Rotorblatt übernommen hat, hat die ersten Aufträge erhalten und das Seilerteam Steven und Ricardo hat sie im Windpark ausgeführt. Das klingt zunächst wenig aufregend, war aber in der Realität eine riesen Herausforderung für alle. Es galt, die RTS Wind AG als Servicedienstleister im Rotorblattbereich auf dem Markt zu platzieren. Dafür musste vor allem das Vertrauen der Kunden gewonnen werden und dies geht nur über erfolgreich durchgeführte Aufträge und dadurch entstehende Folgeaufträge. Die Situation hat allen Beteiligten ein Höchstmaß an Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Qualitätsbewusstsein abverlangt.

Gestartet sind die Teams der Projektabteilung Rotorblatt ab 2014 von unserem RTS Büro in Österreich aus. Hier haben die beiden FISAT Level 3 Kletterer fast zwei Jahre lang gearbeitet, Aufträge der Kunden ausgeführt und Stück für Stück neue Seilzugangstechniker angelernt. Erst ab dem dritten Jahr (2017) war die Rotorblatt-Unit in Österreich so gut aufgestellt, dass das Zweierteam zurück nach Deutschland konnte, um von hier aus zu arbeiten.

Die Vielfältigkeit der Jobs in den Windparks begeistert beide

Gondelbeklebungen, Gondel- und Turmreinigung, Korrusionsschutz, Oberflächenarbeiten, Prüfung der Flutbefeuerung, Plattformprüfung, Blitzschutzmessung, An- und Abmontage von Blattkomponenten, Reparaturen u.v.m. All das sind Arbeiten, die auf der Windenergieanlage „aus dem Seil“ ausgeführt werden. Und dies ist nur ein kleiner Auszug aus den handwerklichen und mechanischen Arbeiten der Seilzugangstechniker. Eine große Hilfe ist dabei das „Seilmoped“ das mit einer elektronischen Seilwinde funktioniert und mit dem man sich abseilen und – noch wichtiger – am Turm aufsteigen kann. Das spart viel Zeit und Kraft und wird heute standardmäßig bei RTS eingesetzt.

Die Aufträge finden in ganz Europa statt, einen Fakt, den sowohl Steven als auch Ricardo schätzen, denn sie sind gerne international unterwegs.

Familiäres Team

„Die Zusammenarbeit zwischen Büro und Technikern läuft in unserer Abteilung optimal.“, sagen die beiden. „Es fühlt sich fast wie Familie an.“, bestätigt Bilal Kaldirim aus dem Projektmanagement.

Im Laufe der letzten acht Jahre hat sich eine Aufgabenverteilung ergeben: Ricardo lernt neue Kollegen/Kolleginnen im Seil an und möchte perspektivisch tiefer in den Bereich HSE-Management/PSA-Prüfung einsteigen. Steven ist in die Baustellen- und Teamkoordination eingebunden, behält besonders den Zeit- und Budgetplan im Blick und außerdem schult er die Seilzugangstechniker am „Seilmoped“. Eine gute Perspektive für beide und für RTS, denn je größer die Abteilung wird und je mehr Teams entstehen, desto mehr Know-How ist gefragt.

Wer Teil des Teams werden möchte, kann sich jederzeit gerne bewerben! 
Wichtig sind ein Führerschein, Höhentauglichkeit und die Bereitschaft, europaweit zu arbeiten. 
Handwerkliches Geschick und Kenntnisse in der Oberflächenbearbeitung sind von Vorteil.
Wir freuen uns über Lebensläufe an diese E-Mail: bewerbung@rts-wind.de

Ricardo

img box ricardo

„Das coole an dem Job ist, dass ich hier jeden Tag meinen Kopf einsetzen kann, um die Firma weiter voran zu bringen. Es kommt keine Routine auf und man weiß nicht, welche Herausforderung in der nächsten Woche wartet. Deshalb bin ich bis heute mit 100% dabei.“

Steven

img box steven

„Für mich ist es nicht außergewöhnlich, mal ein paar Tausend Kilometer in der Woche quer durch Europa zurückzulegen … Auch meine Neugier, andere Länder zu bereisen (jeder kennt sie) kann ich fabelhaft mit der notwendigen Flexibilität als Seilzugangstechniker kombinieren … Das passt wirklich super! ... Es kommt auch vor, dass ich Ende des Jahres auf den Tacho meines Firmenwagens schaue und dort schon mal 150.000 km stehen habe. Doch genau diese Momente rufen mir in Erinnerung, was ich doch eigentlich für zahlreiche Erlebnisse und Eindrücke durch meinen Job erleben darf.“